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Erntedankdekoration in der Kirche "Zur Heiligen Familie"
FRÜCHTE und FRÜCHTCHEN
Viele Früchte sind in Gottes Obstgarten
Und eines dieser Früchtchen bin ich.

Manche sind wie Stachelbeeren: herb und sauer,
andere zuckersüß wie griechische Rosinen.
Manche sind wie hochgewachsenen Stangenbohnen,
andre rund und mollig wie ein Kürbis.
Manche geröstet, braun wie Kaffeebohnen,
andre vornehm bleich wie Blumenkohl.
Manche, die sind scharf wie Paprika und Curry,
andre sind zart und verhalten im Aroma.
Manche, die sind spritzig und saftig wie ein Pfirsich,
andre sind trockenes Dörrobst, extra dry.
Manche, die sind kernig, knackig so wie Nüsse,
andre muss man schälen unter Tränen wie Zwiebeln.
Manche, das sind Alltagsfrüchte wie Kartoffeln,
andre wollen was Besonderes sein: wie Mangos oder Kiwis.
Manche jucken dich und kitzeln wie die Hagebutten,
andre hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack.
Manche, die sind giftig, trotz der schönen Farben,
andre sind wie Medizin: sie tun einfach gut.
Manche Früchte hängen hoch, schwer zu erreichen,
andre, da muss man unten suchen und sich bücken.
Manche die gibt`s, die brauchen lange, um zu reifen.
Andre sind frühreif - oder werden niemals reif.
Manche die werden faul schon auf den Bäumen,
oder sie sind hohl von innen: taube Nüsse.

Manche die gibt`s im Sonderangebot sehr billig,
und andre sind mit Geld nicht zu bezahlen.
Manche sind wie "Aufgesetzter", wie ein Rumtopf:
Nur genießbar unter Alkohol.
Manche die haben eine harte, rauhe Schale,
doch darunter einen weichen, süßen Kern.

Manche die sind wirklich ungenießbar:
Ganz geschmacklos - oder muffig- oder faul.
Manche die sind das Hauptgericht in unserem Leben,
andre eher ein Nachtisch: wie Kompott flambiert.
Jede Frucht schmeckt anders: Du und ich.

Viele Früchte sind in Gottes Obstkorb.
Und eines dieser Früchtchen, das bin ich.